Die Frucht des Geistes ist Selbstbeherrschung
Shownotes
Text in dieser Folge: «Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Güte, Rechtschaffenheit, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.» (Die Bibel, Galater 5,22)
Die ersten Mönche waren stark von einer philosophischen Strömung namens «Stoa» beeinflusst. Die Stoiker strebten ein glückliches Leben durch innere Seelenruhe an. Wichtig war ihnen dabei die Selbstbeherrschung: den Fokus ganz auf den Moment zu legen und diesen Moment so zu akzeptieren, wie er ist.
Die ersten Mönche haben diese Tradition aufgenommen und mit dem christlichen Glauben verbunden. Auch sie wollten ein selbstbeherrschtes Leben führen, damit Gott mehr Raum in ihrem Leben einnehmen kann, ohne dass sie von ihren Trieben abgelenkt werden.
Durch regelmässige Meditationszeiten kann Selbstbeherrschung eingeübt werden. Am Ende ist es aber immer auch ein Geschenk, wenn diese innere Frucht wächst.
Hast du eine Rückfrage oder eine Anregung zu dieser Ausgabe von «still.leben»? Dann melde dich via Webformular: erf-medien.ch/podcast. Wir freuen uns über dein Feedback.
«still.leben» ist ein Podcast von ERF Medien Schweiz in Zusammenarbeit mit netzkloster.ch.
Autor: «netz-abt» Simon Weinreich Sprecherin: Andrea Jost (andrea-jost.ch)
Neuer Kommentar