Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen

Shownotes

Text in dieser Folge: «Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.» (Die Bibel, Psalm 91,11)

In der Bibel gibt es ganz unterschiedliche Beschreibungen von Engeln. Einerseits tauchen Bilder von furchteinflössenden, kampfbereiten Wesen mit sechs Flügeln und Flammenkränzen auf, andererseits werden Engel als menschenähnliche Gestalten in einem leuchtend weissen Kleid beschrieben.

Besonders in der Barockzeit im 17. und 18. Jahrhundert stellte man sich Engel als kleine, süsse, geflügelte und meist blond gelockte Kinder vor.

Unabhängig davon, wie das Aussehen der Engel beschrieben wird – sie alle haben gemeinsam, dass sie nahe bei Gott sind und im Auftrag Gottes handeln.

Christliche Mystiker und Mystikerinnen haben Engel oft als Sinnbild und Ziel für die eigene Seele gesehen. Der Barockmystiker mit dem passenden Namen Angelus Silesius, was übersetzt «schlesischer Engel» bedeutet, hat in einem seiner Gedichte geschrieben: «Der Engel ist ein Geist, der ausser Gott nichts kennt.»

In der geführten Meditation nehmen wir diesen Gedanken auf, dass Gott im Bild eines Engels der eigenen Seele ganz nah ist. Wenn du möchtest, kannst du während der Meditation durch deine Wohnung spazieren oder die Folge einfach als Gedankenreise miterleben.

Hast du eine Rückfrage oder eine Anregung zu dieser Ausgabe von «still.leben»? Dann melde dich via Webformular: erf-medien.ch/podcast. Wir freuen uns über dein Feedback.

«still.leben» ist ein Podcast von ERF Medien Schweiz in Zusammenarbeit mit netzkloster.ch.

Autor: «netz-abt» Simon Weinreich Sprecherin: Andrea Jost (andrea-jost.ch)

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.